Wilhelminenberg

Der Gallitzin- oder Wilhelminenberg ist 388 Meter hoch und zählt damit laut österreichischer Definition (ab 300 m) als Berg. Rechnet man die am Gipfel befindliche Jubiläumswarte dazu, misst er sogar 449 Meter!


Kaiserin Elisabeth - Sisi (c) STADTBEKANNT
Sisis Geburtstag

Kaum ein Kind hätte sie um diesen Geburtstag beneidet: Elisabeth erblickte am 24. Dezember 1837 das Licht der Welt.


Maria Theresia Statue (c) STADTBEKANNT
Keuschheitskommission

Kaiserin Maria Theresia unterstand eine sogenannte „Keuschheitskommission“, die per Bespitzelung über die Sittlichkeit der Bevölkerung wachte und Übeltäter einer strengen Strafe überführte. Kein Wunder, dass es in diesem System auch ordentlich korrupt zugehen konnte: So kam es öfters vor, dass sich ein Keuschheitskommissar mit einer Dirne verbündete. Die Dirne verführte einen wohlhabenden Freier, der Kommissar ertappte in flagranti und erpresste, der Freier zahlte, um seinen Ruf zu wahren, der Erlös wurde zwischen Kommissar und Dirne aufgeteilt. Perfide!


Schnackseln wie ein echter Wiener Schönbrunn (c) STADTBEKANNT Patricia Fontanesi
Staatsbesuche

Im 15. Jahrhundert war es üblich, dass Dirnen bei Staatsbesuchen und königlichen Empfängen hübsch gekleidet Blumen streuten, Getränke servierten und sich auch anderswertig um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten. Für die Entlohnung in Form von Kleidern, Perlen oder Geld kam die Stadt Wien großzügig auf.



Emilie Turecek

Wie Wiener Volkssängerin Emilie Turecek (1848-1889) alias „Fiaker-Milli“ machte nicht nur mit ihren schlüpfrig-humorvollen Liedern Wien unsicher, sondern imponierte auch mit ihrem für damals ungewohnt sexy Auftreten: Bevorzugt trug sie ein Reitkostüm mit kurzer Hose, inklusive Gerte und und Stiefeln. Für dieses eigentlich untersagte „Tragen von Männerkleidung“ musste sie sich eine polizeiliche Bewilligung holen.


Schnackseln wie ein echter Wiener Skyline Wien (c) STADTBEKANNT Patricia Fontanesi
Prostituierte in Wien

Um nicht als Prostituierte verhaftet zu werden, tarnten sich im Wien der Jahrhundertwende viele Vorstadt-Dirnen mit Notenblättern in der Hand. So konnten sie bei einer Polizeikontrolle behaupten, sie seien Sängerinnen – und das war ja schließlich nicht verboten.


Dessous Avenue BHs (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer
Wolfgang Amadeus Mozart

Eigentlich sind BHs ja dazu da, um die weibliche Brust zu stützen – dass sie aber durchaus auch musikalisch sein können, beweist jenes Modell der japanischen Firma Sakoda, das 1991 anlässlich des 200. Todestages von Wolfgang Amadeus Mozart erschien. Öffnet man nämlich den BH-Verschluss, ertönt aus integrierten Mikrolautsprechern „Eine kleine Nachtmusik“ … Wirklich romantisch.


UNNÜTZES WISSEN