Kuriose Souvenirs

Bevor die Bremer Mumien unter Schaufensterscheiben gelegt wurden, stahlen immer wieder Mumienbegeisterte Haare und Finger als makabere Souvenirs. Einer dieser Diebe war wohl ein mit Johann Wolfgang von Goethe befreundeter Arzt. Woher man das weiß? Im Goethe-Haus in Weimar wurden eine mumifizierte Kinderhand und ein Finger gefunden.


Schnoor - Stadtmusikanten (c) STADTBEKANNT Zander

Loriot und die Stadtmusikanten

Ab dem Jahr 2010 wurde der Bremer Stadtmusikantenpreis mit einem Abdruck einer Zeichnung Loriots von den Bremer Stadtmusikanten verliehen. Doch: In den Jahren 2013 und 2014 fielen die Verleihungen aus, da man keine Zeit dafür fand; 2014 wurde der Preis in einem Pressebericht dann als nicht sonderlich relevant bezeichnet und wurde seitdem auch nicht mehr vergeben.


Heini Holtenbeen (c) STADTBEKANNT Zander

Heini Holtenbeen

Jürgen Heinrich Keberle besser bekannt als Heini Holtenbeen ist ein echtes Bremer Original. Berühmt wurde er wegen seiner abstrusen und witzigen Aussagen zB: „Teindusend Särge swommen de Weser entlang. Und keenen for mi.”



Noble Bremer

Das kleine Bundesland hat in seiner Geschichte zwei Nobelpreisträger hervorgebracht: Der Historiker und Politiker Ludwig Quidde erhielt 1927 den Friedensnobelpreis, der Chemiker Adolf Friedrich Butenandt 1939 den Nobelpreis für Chemie.



Auf in die weite Welt

Die meisten deutschen Auswanderer, die über den großen Teich wollten, starteten in Bremerhaven. Zwischen 1830 und 1974 haben 7,2 Millionen Menschen von hier aus den Sprung nach Amerika gewagt. Heutzutage kann man einige dieser Auswanderungen im Bremerhavener Auswandererhaus nachvollziehen.


Rolandstatue (c) STADTBEKANNT Zander

Bremer Weltkulturerbe

Seit 2004 gehören die Rolandstatue und das Rathaus der Hansestadt zum UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit.



Der Roland zu Besuch in Brooklyn

Im New Yorker Stadtteil Brooklyn findet man in der Zionskirche ein 150 Meter großes, hölzernes Abbild des Bremer Rolands. Er war ein Geschenk der Hansestadt an die ausgewanderten Bremer, die in Amerika eine neue Heimat fanden.



Es liegt im Dom begraben

Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge, der Fachmann für Benimmregeln, starb am 6. Mai 1796 in Bremen und wurde im St. Petri-Dom bestattet.


Schnoorviertel (c) STADTBEKANNT Zander

Die Schnur aus dem Schnoor

Den Namen erhielt das Viertel aufgrund verschiedener Tau- und Seilmacher, die hier ansässig waren: Schnoor ist nämlich das Plattdeutsche Wort für Schnur. „Schnoor” und „Lange Wieren” sind mit einer Länge von jeweils 126 Metern die längsten Straßen von Bremens ältestem Stadtviertel.



Jungfrau, küss mich!

Wer durch die Bremer Innenstadt flaniert, darf sich nicht wundern, wenn er mit Zylinder und Frack bekleidete Männer Kronkorken von den Domtreppen fegen sieht. Diese traditionelle Aufgabe trifft nämlich jeden Mann, der an seinem 30. Geburtstag noch unverheiratet ist und ist erst beendet, wenn der Junggeselle von einer „Jungfrau” freigeküsst wird! Unverheiratete Frauen müssen an ihrem 30. Geburtstag Türklinken putzen, bis sie freigeküsst werden.


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