Unnützes HamburgWissen - Hamburg Ausblick (c) STADTBEKANNT

In Kirchen gepinkelt

Wer heute in die St. Petri Kirche in Hamburg geht, kann an mehreren Stellen in etwa einem Meter Höhe zackige, helle Linien sehen. Diese stammen laut einem Archäologen von Pferdeurin!

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Legenden in Bremen

Jimi Hendrix, The Who oder Chuck Berry in Bremen? Heutzutage würde man es kaum noch für möglich halten, Künstler dieses Formates in die Hansestadt locken zu können. Der legendäre „Beat Club” von Radio Bremen hat es allerdings geschafft.

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Hamburg Wasser (c) STADTBEKANNT

Hamburgs Wasser

Insgesamt 61 Quadratkilometer Hamburgs sind durch Wasser bedeckt, das macht 8,1% der Gesamtflache. Während der großen Sturmflut von 1962, die 315 Menschen das Leben kostete, war die Stadt jedoch mit der doppelten Wassermenge geflutet.

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Walfang - Denkmal (c) STADTBEKANNT Zander

Walkiefer am Utkiek

In Erinnerung an die Walfangzeiten Vegesacks schenkte der norgwegische Reeder Anders Jahre den Vegesackern den Kiefer eines gut 24 Meter langen Blauwals, der 1963 am Utkiek aufgestellt wurde. Leider beschädigten ihn Wettereinflüsse so sehr, dass heute ein Bronzeguss an seiner Stelle steht.

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80 Meter Sünde

Die „Helenenstraße” ist Bremens seit 1878 (!) existierende Rotlichtmeile. Ihren Namen verdankt sie der Sage nach einer Frau namens Helene Enkelgen. Sie weigerte sich nämlich einst, dem Bauherrn der Straße ihren Grund zu verkaufen - und erreichte damit, dass die Straße „nur” eine Sackgasse von 80 Metern Länge wurde.

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Let’s party – aber friedlich

Februar 2009 trat ein Waffenverbot in Kraft, welches das Mitführen von Messern, gefährlichen Gegenständen und Schusswaffen - auch für Waffenscheinbesitzer - untersagt. Allerdings gilt das Waffenverbot nur zwischen 20:00 und 8:00 Uhr.

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„Hast mal was im Anbiet?”

Die sogenannten „Anbiethallen” gehörten einst zum Hafenbild Bremens wie die Schiffe und das Wasser. Bei ihnen handelt es sich jedoch nicht um klassische Markthallen, in denen Waren angeboten werden, sondern vielmehr um kleine Imbissbuden, in denen die Hafenarbeiter Frühstück und Mittagstisch zu sich nehmen konnten.

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Vegesack Brücke (c) STADTBEKANNT Zander

Stadt der Brücken

In Bremen gibt es über 600 Brücken - doch nur die folgenden sieben ermöglichen es, die Weser trocken zu überqueren: die Bürgermeister-Smidt-Brücke, die Wilhelm-Kaisen-Brücke, die Karl-Carstens-Brücke, die Stephanibrücke, die Teerhofbrücke, die Eisenbahnbrücke Bremen und die Weserbrücke der BAB 1. Sämtliche anderen Brücken sind Straßen-, Gehweg- oder Radwegbrücken!

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St Petri Dom (c) STADTBEKANNT Zander

Leichen im Keller

Geschichtsinteressierte und Grusel-Fans kommen in Bremen voll auf ihre Kosten: Im Bleikeller beim Dom gibt es nämlich sechs menschliche Mumien sowie einige mumifizierte Tiere zu bestaunen. Sie stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert und sind somit nicht ganz so alt wie ihre ägyptischen Äquivalente.

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Kuriose Souvenirs

Bevor die Bremer Mumien unter Schaufensterscheiben gelegt wurden, stahlen immer wieder Mumienbegeisterte Haare und Finger als makabere Souvenirs. Einer dieser Diebe war wohl ein mit Johann Wolfgang von Goethe befreundeter Arzt. Woher man das weiß? Im Goethe-Haus in Weimar wurden eine mumifizierte Kinderhand und ein Finger gefunden.

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Schnoor - Stadtmusikanten (c) STADTBEKANNT Zander

Loriot und die Stadtmusikanten

Ab dem Jahr 2010 wurde der Bremer Stadtmusikantenpreis mit einem Abdruck einer Zeichnung Loriots von den Bremer Stadtmusikanten verliehen. Doch: In den Jahren 2013 und 2014 fielen die Verleihungen aus, da man keine Zeit dafür fand; 2014 wurde der Preis in einem Pressebericht dann als nicht sonderlich relevant bezeichnet und wurde seitdem auch nicht mehr vergeben.

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Heini Holtenbeen (c) STADTBEKANNT Zander

Heini Holtenbeen

Jürgen Heinrich Keberle besser bekannt als Heini Holtenbeen ist ein echtes Bremer Original. Berühmt wurde er wegen seiner abstrusen und witzigen Aussagen zB: „Teindusend Särge swommen de Weser entlang. Und keenen for mi.”

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Beamtensackgasse

Im Stadtteil Norderstedt gibt es eine Straße mit den Namen „Beamtenlaufbahn“. Böse Zungen sehen hier eine Andeutung auf den Beamtenberuf – es handelt sich nämlich um eine Sackgasse!

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Entenhausen in Hamburg

Der Daniel-Düsentrieb-Preis wird jährlich an Schulen vergeben und von der Technischen Universität Hamburg-Harburg und dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ausgeschrieben. Die Schüler müssen sich im Zuge des Wettbewerbs mit Fragestellungen naturwissenschaftlich-technischer Herkunft auseinandersetzen.

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Noble Bremer

Das kleine Bundesland hat in seiner Geschichte zwei Nobelpreisträger hervorgebracht: Der Historiker und Politiker Ludwig Quidde erhielt 1927 den Friedensnobelpreis, der Chemiker Adolf Friedrich Butenandt 1939 den Nobelpreis für Chemie.

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Auf in die weite Welt

Die meisten deutschen Auswanderer, die über den großen Teich wollten, starteten in Bremerhaven. Zwischen 1830 und 1974 haben 7,2 Millionen Menschen von hier aus den Sprung nach Amerika gewagt. Heutzutage kann man einige dieser Auswanderungen im Bremerhavener Auswandererhaus nachvollziehen.

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Rolandstatue (c) STADTBEKANNT Zander

Bremer Weltkulturerbe

Seit 2004 gehören die Rolandstatue und das Rathaus der Hansestadt zum UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit.

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Der Roland zu Besuch in Brooklyn

Im New Yorker Stadtteil Brooklyn findet man in der Zionskirche ein 150 Meter großes, hölzernes Abbild des Bremer Rolands. Er war ein Geschenk der Hansestadt an die ausgewanderten Bremer, die in Amerika eine neue Heimat fanden.

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Es liegt im Dom begraben

Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge, der Fachmann für Benimmregeln, starb am 6. Mai 1796 in Bremen und wurde im St. Petri-Dom bestattet.

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Schnoorviertel (c) STADTBEKANNT Zander

Die Schnur aus dem Schnoor

Den Namen erhielt das Viertel aufgrund verschiedener Tau- und Seilmacher, die hier ansässig waren: Schnoor ist nämlich das Plattdeutsche Wort für Schnur. „Schnoor” und „Lange Wieren” sind mit einer Länge von jeweils 126 Metern die längsten Straßen von Bremens ältestem Stadtviertel.

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