Wo selbst der Kaiser zu Fuß hinmuss ...

Des Kaisers Notdurft

Als Kaiser von Österreich und Ungarn hatte Franz Joseph I. zweifellos viele Verpflichtungen. Eine davon war es, Kasernen einzuweihen. Bei der feierlichen Eröffnung der Rossauer Kaserne gab es dabei allerdings ein Problem: Der Kaiser hatte ein dringliches Bedürfnis und fand das Örtchen nicht. Der Grund: Bei der Planung der Kaserne war der Toiletten-Bedarf unterschätzt worden, weswegen es kaum Aborte gab.

 

Unnützes Wissen

Es gibt nichts nützlicheres als unnützes Wissen. Wir müssen es ja wissen – wir haben schon einige unnütze Bücher herausgebracht.


Kaiserliche Faltung

Highlight des Tafelgedecks

Ausschließlich bei Tafeln am Wiener Hof mit Teilnahme des Kaisers kam die sogenannte “Kaiserfaltung” für Servietten zur Anwendung. In jeder Wölbung der Serviette befindet sich ein kleines Kaisersemmerl oder ein Salzstangerl. Bis heute ist die kunstvolle Faltung ein wohlgehütetes Geheimnis, das nur zwei Personen kennen. Bei Staatsbesuchen gekrönter Häupter und Präsidenten ist sie nach wie vor das Highlight des Tafelgedecks.

 

Unnützes Wissen

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Koksende Kaiserin

Kaiserin Elisabeth und die Drogen

In Kaiserin Elisabeths Reiseapotheke befindet sich ein ganz eigentümliches Heilmittel gegen Melancholie: “Cocain”, sorgfältig aufbewahrt in einem kleinen Fläschchen, dazu eine kleine Spritze. Das bedeutet aber keineswegs, dass Sisi Kokain als “Partydroge” nutzte: Gegen Ende des 19.Jahrhunderts war Kokain als Medikament allgegenwärtig.

 

Zuckerl

Auch Sigmund Freud experimentierte gerne mit Kokain, in sämtlichen Halsschmerztabletten und sogar Bonbons für zahnende Kinder war es enthalten.

 

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Kaiserin Elisabeth (c) STADTBEKANNT Mautner

Sisis teurer Hut

Sisis Reithut, eigentlich auf einen Wert zwischen 2.000 - 3.000 Euro geschätzt, wurde Ende April 2014 bei einer Auktion des Dorotheums um sagenhafte 134.500 Euro versteigert.

 

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Gefälschte Erzherzöge

Herzog Rudolf IV. lebte im 14. Jahrhundert und wurde als “der Stifter” bekannt. “Der Fälscher” wäre auch ein guter Beiname gewesen: Rudolf erhöhte mithilfe von Urkundenfälschung die Habsburger zu Erzherzögen - ein Titel, der eigentlich der Geistlichkeit vorbehalten war.

Privilegium Maius: Das gefälschte Dokument trägt den Titel Privilegium Maius und liegt heute im Österreichischen Staatsarchiv.

 

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Tod durch Melonen

Überdosis Melonen

Kaiser Friedrich III. von Habsburg erlangte durch seinen “AEIOU”-Ausspruch Berühmtheit und regierte 53 Jahre lang als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Er starb zeitgenössischen Quellen zufolge an einer Überdosis Melonen, die ihm eine ruhrartige Darmerkrankung bescherten. Die kurz zuvor erfolgte Beinamputation nach Altersbrand (Absterben von Gewebe) hatte den Kaiser sehr geschwächt und war mit für seinen Tod verantwortlich.

 

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Michael Douglas Villa

Erzherzog Ludwig Salvator

Als der vielgereiste Erzherzog Ludwig Salvator seinen Lebensmittelpunkt nach Mallorca verlegte, baute er das kleine Landhaus S’Estaca für seine Geliebte Catalina Homar.

Heute gehört das Haus Hollywood-Star Michael Douglas.

 

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Schwarzenbergpark Kyselak (c) STADTBEKANNT

Graffiti anno 1830

Schmierfinken-Pionier

Wer sich gerne über Graffiti-Schmierer in Wien aufregt, dem sei gesagt: Das ist nicht die Jugend von heute. Das gab’s alles schon.

 

Joseph Kyselak

Und zwar in der Person von Joseph Kyselak, der es sich im frühen 19. Jahrhundert zur Aufgabe machte, sämtliche öffentliche Plätze, Denkmäler, Berge und Wände mit seinem Namen zu verzieren. Der Grund: Zunächst eine Wette, dann eine Leidenschaft.

Der Legende nach war nicht einmal der Tisch des Kaisers vor ihm sicher: Franz I. hatte den Schmierfink zwecks Vermahnung vorgeladen. Als er gegangen war, fand man in den royalen Schreibtisch eingeritzt das Wörtchen “KYSELAK”. Kyselak gilt also als “Erfinder” des Taggens bzw. der Graffiti-Kunst.

 

Bekannte Kyselak-Graffiti

Die markanten Schriftzüge finden sich unter anderem:
- auf zwei Obelisken im Schwarzenbergpark
- an der Burgruine Rauheneck bei Mödling
- an der Ruine Aggstein
- diverse Male in der Wienerwaldgegend

Schwarzenbergpark Säulen (c) STADTBEKANNT
Schwarzenbergpark Säulen (c) STADTBEKANNT

Schaukel im Schwarzenbergpark

Im Volksmund heißen die beiden Obelisken Maria-Theresien-Schaukel, da Maria Theresia hier angeblich eine Schaukel zwischen den Steinen anbringen ließ.

 

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Irrgarten

Schönbrunner Irrgarten

Um 1720 wurde im Schönbrunner Schlosspark ein Irrgarten angelegt. Der 1999 nach historischem Vorbild wieder eröffnete Irrgarten ist mit zwei kraftspendenden Harmoniesteinen ausgestattet, die von den Feng-Shui-Meistern Jes und Julie Lim aktiviert wurden.

Der Irrgarten im Schlosspark von Schloß Schönbrunn besteht aus 630 Metern blickdichter Hecken. In verborgenen Winkeln sind zwölf Steine mit den Tierkreiszeichen versteckt.

 

Unnützes Wissen

Es gibt nichts nützlicheres als unnützes Wissen. Wir müssen es ja wissen – wir haben schon einige unnütze Bücher herausgebracht. Und wisst ihr was – die wären auch was für euch!


Geburtstagsgeschenke zu Weihnachten

Kaum ein Kind hätte sie um diesen Geburtstag beneidet: Elisabeth, die spätere Kaiserin Sisi, erblickte am 24. Dezember 1837 das Licht der Welt.

 

Unnützes Wissen

Es gibt nichts nützlicheres als unnützes Wissen. Wir müssen es ja wissen – wir haben schon einige unnütze Bücher herausgebracht. Und wisst ihr was – die wären auch was für euch!