Friedhofkreuz (c) STADTBEKANNT

Wien – Gefährliches Pflaster?

Es ist en vogue, sich vor Kriminellen und mordenden Böslingen zu fürchten. Dabei ist die Mordrate in Wien rückläufig: Waren es in den 1980er und 90ern noch etwa 50 Fälle von Mord/Totschlag pro Jahr, sind es 2017 noch 20 – nur 2 davon blieben ungeklärt. Gleich groß ist übrigens die Gefahr, in Wien bei einem Verkehrsunfall zu sterben: 20 Personen kamen 2017 auf diese Weise um.


Universität Wien (c) STADTBEKANNT

Wiener Universitäten

194.154 Studierende hatten die Wiener Universitäten im Studienjahr 2017/18 – damit ist Wien die größte deutschsprachige Universitätsstadt!


U6 Station Josefstädter Straße (c) STADTBEKANNT Binder

Vielbefahren

200.000 Fahrgäste nutzen täglich die U6. Die Linie verbindet Floridsdorf mit Siebenhirten und verfügt über 24 Stationen. Seit Neuestem gilt übrigens in allen Zügen der U6 ein Essverbot.


Wolfgang Amadeus Mozart (c) STADTBEKANNT

Leck mich im Arsch

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) schuf grandiose Musik – aber auch unfeine Titel und Texte zu ebendieser. Der Titel eines sechsstimmigen Mozart-Kanons lautet beispielsweise “Leck mich im Arsch”.


Biene (c) STADTBEKANNT

Gustav Mahler

Der Wiener Komponist Gustav Mahler (1860-1911) galt in mancher Hinsicht als recht anspruchsvoll bis exaltiert. So ekelte er sich beispielsweise zutiefst vor Honig, da dieser bei der Biene “hinten rauskomme”.


Herbst Brunnen Stadtpark (c) STADTBEKANNT

Brunnen im Stadtpark

Im Stadtpark gibt es sechs Brunnenanlagen. Drei davon befinden sich im 1. Bezirk und drei im 3. Bezirk. Einer davon ist der Basiliskenbrunnen.



Wiener Tröpferlbad

Das erste Wiener Volksbad wurde am 22.12.1887 in der Mondscheingasse 9 eröffnet und hatte bereits im ersten Jahr 78.000 Besucher. Der Andrang war so groß, dass die Wasserleitungssysteme überfordert waren und das Wasser aus den Duschen nur heraustropfte – deshalb Tröpferlbad im Volksmund.


Maria Theresia Statue (c) STADTBEKANNT

Keuschheitskommission

Kaiserin Maria Theresia unterstand eine sogenannte „Keuschheitskommission“, die per Bespitzelung über die Sittlichkeit der Bevölkerung wachte und Übeltäter einer strengen Strafe überführte. Kein Wunder, dass es in diesem System auch ordentlich korrupt zugehen konnte: So kam es öfters vor, dass sich ein Keuschheitskommissar mit einer Dirne verbündete. Die Dirne verführte einen wohlhabenden Freier, der Kommissar ertappte in flagranti und erpresste, der Freier zahlte, um seinen Ruf zu wahren, der Erlös wurde zwischen Kommissar und Dirne aufgeteilt. Perfide!


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